Ein Training bei hohen Temperaturen, und auf dies kommt es bei Bikram Yoga an, ist auf jeden Fall eine gesundheitliche Herausforderung, der man sich stellen sollte und der man viel abgewinnen kann.
Kein Wunder also, dass der Andrang auf die neueste Form des Yogas enorm ist. Viele können nicht glauben, dass man sich freiwillig einer solchen „Tortur“, wie sie es nennen, unterzieht. Dabei findet dieser neue Yoga Kult immer mehr Anhänger, vor allem in den westlichen Gebieten unserer Welt.
Der Grund warum die östlichen Länder diese Yoga Form ein wenig kritisieren und deshalb nicht ausreichend praktizieren, ist wohl, dass man keine spirituellen Erfahrungen erwarten darf. Es geht hauptsächlich um die Bewegung, im warmen Milieu. Dies bringt den Körper an seine Grenzen, steigert die Fitness und hat gesundheitlich positive Auswirkungen auf den Körper. Die Spiritualität bleibt vielen Asiaten da auf der Strecke. Doch dies ist eigentlich schade, kann man ja durchaus mit körperlichen Grenzerfahrungen auch spirituelle Erfahrungen machen. Das sogenannte Bikram Yoga setzt sich aus einer Serie von insgesamt 26 Yoga Übungen ( Hatha Yoga ) zusammen, die in einem erhitzten Raum (bis zu 40 Grad Celsius) praktiziert werden. Der körperliche und medizinische Vorteil ist schnell aufgezeigt: Durch die einwirkende Hitze und der Belastung in der Hitze werden alle Giftstoffe aus dem Körper vertrieben und auch ein Verletzungsrisiko durch die Dehnübungen bei Yoga wird stark verringert.
Man muss aber bedenken, dass diese Art von Yoga einen hohen Anspruch an den Körper stellt, denn das Schwitzen bewirkt einen Wasser- und Elektrolytenverlust. Man sollte daher unbedingt nicht weiter gehen, als man wirklich verträgt und auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten!
Bei Bikram Yoga handelt es sich um eine, wie bereits erwähnt, Hartha Yoga Systematik und das ganze wurde vom indischen Yogameister Bikram Choudhury entwickelt und eingeführt. Der Yogameister wurde im Jahre 1946 in Kalkutta geboren. Seine Methode fasziniert aktuell die Welt.